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Entwicklungssystem Störaussendung ESA 1

 

Das ESA 1 eignet sich zur vergleichenden Messung der Störaussendung von Baugruppen unmittelbar am Arbeitsplatz des Entwicklers. Die Wirkung von EMV-Massnahmen am Prüfling ist mit dem ESA 1 sofort sichtbar. Dadurch ergibt sich eine deutliche Reduzierung der Entwicklungszeit und des Aufwandes.

Den Messungen mit dem Entwicklungssystem ESA 1 liegen folgende Überlegungen zugrunde:
In den meisten Fällen wird ein Bauelement oder ein Leiterzug des Prüflings nicht direkt aussenden. Vielmehr erfolgt über eine elektrische oder magnetische Verkopplung (also im Nahfeld) eine Anregung des gesamten metallischen Systems des Prüflings. Das besteht aus der Flachbaugruppe selbst, den angeschlossenen Kabeln bzw. den in unmittelbarer Nähe befindlichen Metallteilen wie Gehäuse, Schirmbleche u.ä. Dieses metallische System in seiner Gesamtheit wirkt als Antenne und strahlt ab. Die Erregung kann näherungsweise als ein Maß für die Störaussendung des Prüflings herangezogen werden. Dazu ist es notwendig, die Erregerströme zu messen, die z.B. von einer Flachbaugruppe in angeschlossene Kabel fließen.

Die Messungen werden über einer leitfähigen Grundplatte durchgeführt, um den Einfluss von Anordnung des Messaufbaus, von Kabellage und von Umgebungsfeldern zu verringern. Alle Erregerströme werden auf kurzem Weg kapazitiv in die Grundplatte eingespeist und kurzgeschlossen, so dass ein kleiner reproduzierbarer Aufbau entsteht.


Das ESA 1 ist in zwei Varianten erhältlich:

  • ESA 1k - Komplettsystem
  • ESA 1b - Basispaket ohne Nahfeldsonden und Vorverstärker

Lieferumfang ESA 1

Technische Daten & Bauformen