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Entwicklungssystem Störaussendung ESA 1

Bauform   GP 21
Bauform Grundplatte GP 23

 

 

Grundplatte GP 23

Arbeitsfläche: 900 x 500 mm
Für die eingebauten Filter gilt:

  • max. Dauerstrom: 10 A
  • max. Betriebsspannung: 50 V

 

 

Die metallische Grundplatte GP 23 bildet die Bezugsfläche des Messaufbaus. Sie beinhaltet die Filter für die Prüflingsversorgung sowie für die Versorgung und das Ausgangssignal des Vorverstärkers. Die metallische Oberfläche gewährleistet eine gleichbleibend gute leitfähige Verbindung zum HF-Stromwandler HFW 21 bzw. zur HF-Ableitung HFA 21.

 

 


 

Bauform Schirmzelt
Bauform Schirmzelt Z21

 

Schirmzelt Z21

Arbeitsraum: 900 x 500 x 400 mm

 

 

 

Das Schirmzelt dient der Abschirmung des Messaufbaus gegen äußere HF-Felder. Bei Problemen im UKW-Bereich oder bei besonders hohen Anforderungen an den Prüfling wie z.B. im Automobilbau muss der Prüfling vor Störfelder aus der Umgebung durch ein leitfähiges Gehäuse abgeschirmt werden.
Die Vorderseite ist separat zu öffnen, das gesamte Zelt kann nach hinten geklappt werden. Das leitfähige Gewebe wird magnetisch von der Grundplatte gehalten (spaltlose leitfähige Verbindung).

 

 


 

Bauform  HFW 21
Bauform HF-Stromwandler HFW 21

HF-Stromwandler HFW 21

Messbereich: 100 kHz - 1 GHz
max. Dauerstrom: 10 A
max. Betriebsspannung: 50 V
Abmessung: 135 x 32 x 28 mm

 

Der HF-Stromwandler misst hochfrequente Ströme auf Leitungen bis zu einer Frequenz von 1 GHz und leitet diese Ströme auf die Grundplatte ab. Er wird über den Vorverstärker PA 203 betrieben und ermöglicht die getrennte Messung von HF- Gleich- und Gegentaktströmen z.B. auf den Versorgungsleitungen des Prüflings.

 

 

 


Bauform  HFA 21
Bauform HFA 21 HF-Ableitung

 

HF-Ableitung HFA 21

Kapazitäten: 10 pF - 100 nF
max. Betriebsspannung: 50 V
Abmessung: 70 x 50 x 18 mm

 

Die HF-Ableitung ergänzt den HF-Stromwandler, indem sie bei Bedarf eine weitere kapazitive oder galvanische Verbindung vom Prüfling zur Grundplatte GP 23 herstellt.
Sie wird hauptsächlich zur Nachbildung der im Normalbetrieb angeschlossenen Leitungen und ihrer Kapazität zur Umgebung verwendet. Über die in der HFA 21 enthaltenen Kapazitäten können HF-Störströme definiert auf die Grundplatte  abgeleitet werden.

 

 

 


 

Bauform Nahfeldsonden
Bauform Nahfeldsonden

Nahfeldsonden

 

Die Eigenschaften und Kennlinien der einzelnen Sonden sind unter  Nahfeldsonden Typ RF beschrieben.

 
Im Komplettsystem sind 11 verschiedene Nahfeldsonden zum Messen von hochfrequenten magnetischen und elektrischen Feldern enthalten. Die Sonden werden anstelle des HFW21 an den Vorverstärker angeschlossen und ermöglichen Messungen im Bereich der Baugruppe, auf Leiterzügen und an Bauelementen. Ziel ist es, die HF-Feldquellen im Prüfling auf der Baugruppe zu finden und die zugehörigen Aussendungsmechanismen zu erkennen und zu verstehen.

 

 

Korrekturkennlinien für RF-Magnetfeldsonden 

 


Bauform  PA 203
Bauform Vorverstärker PA 203

 

Vorverstärker PA 203

Betriebsspannung: 6...18 V
Stromaufnahme: 25 mA
max. Eingangsleistung: +13 dBm
Verstärkung: 20 dB
Rauschzahl: 4,5 dB
Frequenzbereich: 100 KHz - 3 GHz
Abmessung: 50 x 38 x 13 mm

 

Der 20 dB-Vorverstärker arbeitet im Frequenzbereich von 100 kHz bis 3 GHz und eignet sich für Messungen mit HF-Stromwandler und Nahfeldsonden. Ein- und Ausgang sind als 50 Ohm BNC-Steckverbinder ausgeführt, so dass er mit jedem Spektrumanalysator oder Oszilloskop betrieben werden kann. Bei Messungen mit dem System ESA 1 wird der Vorverstärker innerhalb des Schirmzeltes betrieben. Für die Ausgangsleitung des Vorverstärkers und dessen Stromversorgung sind in der Grundplatte GP 23 Filter vorgesehen. Über das im Lieferumfang enthaltene doppelt geschirmte BNC-Kabel gelangt das Ausgangssignal zum Spektrumanalysator.