Nutzung der EMV-Eigenschaften von Steckverbindern

Hilfsmittel für Elektronik- und Steckverbinderentwicklung

 

Beziehen

 sich auf: 

  • Störfestigkeit:  

Burst, ESD, HF


 

  • Störaussendung:

Leitungsgebunden, Strahlung

 

Ziel:

  • Erfüllung der vorgeschriebenen EMV-Anforderung für Geräte (IEC (EN) 61000-6),
  • Know How für die Elektronikentwicklung, 
  • Vermittlung der Auswahlkriterien und Auswahl geeigneter Steckverbinder,
  • Verbesserung bestehender Steckverbinder.

 

Basis:

Koppelinduktivität  = EMV-Kenngröße für Steckverbinder



Weg:    

Elektroniksysteme benötigen für ihre Steckverbinder zum Überstehen einer bestimmten Störbelastung eine entsprechend kleine Koppelinduktivität.

Beispiel:

Ein Steckverbinder eines LVDS-Systems ist bei einer ESD-CD Belastung von 6 kV störfest, wenn er eine Koppelinduktivität < 34 pH besitzt, Das trifft zu, wenn der gesamte Impuls der ESD-Pistole direkt in den Steckverbinder eingeleitet wird. Wenn das betrachtete Interface eine Fehlersicherung besitzt, ist die Störfestigkeit höher. Demzufolge können weniger EMV-feste Steckverbinder verwendet werden. Das ist am Beispiel Profibus erkennbar. Steckverbinder mit < 20 000 pH Koppelinduktivität können im Profibus eingesetzt werden.

 

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